SEPA-Lastschrift (SDD)
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SDD (SEPA Direct Debit) ist das einheitliche Lastschriftverfahren: der Zahlungsempfänger zieht auf Basis eines Mandats Beträge vom Konto des Zahlers ein.
Es gibt zwei Varianten: SDD Core (Privatkunden, 8 Wochen Rückgaberecht, 13 Monate bei fehlendem Mandat) und SDD B2B (nur Geschäftskunden, keine Rückgabemöglichkeit durch den Zahler). Jede Lastschrift erfordert ein schriftliches oder elektronisches Mandat. Die Mandatsreferenz und Gläubiger-ID (Creditor Identifier) identifizieren das Mandat eindeutig. Pre-Notification muss spätestens 14 Tage vor Einzug erfolgen (Abweichung per Vertrag möglich).
Verwandte Begriffe
SEPA
SEPA (Single Euro Payments Area) ist der einheitliche Euro-Zahlungsraum mit 36 teilnehmenden Staaten und standardisierten Verfahren für Überweisungen und Lastschriften.
IBAN
Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine länderübergreifend einheitliche Kontonummer nach ISO 13616 — in Deutschland 22 Zeichen lang.
Mandatsreferenz
Eindeutige Kennung eines SEPA-Lastschriftmandats, vom Zahlungsempfänger vergeben, bis zu 35 Zeichen.
Creditor-ID (Gläubiger-ID)
Eindeutiger Identifier des Lastschriftempfängers — in Deutschland 18-stellig, von der Bundesbank vergeben.
In diesen Ratgebern erwähnt
- IBAN-Diskriminierung: Rechte nach EU-Verordnung 260/2012
- IBAN-Diskriminierung melden: BaFin-Beschwerde, Rechte, Vorlage
- IBAN beim Kontowechsel: So läuft die Kontowechselhilfe 2026
- IBAN für Firmen vs. Privat: Worauf Sie 2026 achten müssen
- Dauerauftrag vs. Lastschrift: Welches Verfahren passt wann?
- PayPal vs. SEPA-Überweisung: Wann welcher Zahlungsweg?
- IBAN beim Finanzamt: Steuerrückzahlung, Lastschrift, SEPA-Mandat
- IBAN für Vereine: Kontoeröffnung, Mitgliedsbeiträge, GoBD-Pflichten
Alle 69 Begriffe im vollständigen Glossar.