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SEPA (Single Euro Payments Area) ist der einheitliche Euro-Zahlungsraum mit 36 teilnehmenden Staaten und standardisierten Verfahren für Überweisungen und Lastschriften.
SEPA umfasst alle 27 EU-Staaten plus Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Monaco, San Marino, Vatikanstadt, Andorra und das Vereinigte Königreich. Kernverfahren sind SEPA-Überweisung (SCT), SEPA-Lastschrift (SDD Core und B2B) sowie SEPA-Echtzeitüberweisung (SCT Inst). Die Verfahren werden vom European Payments Council über öffentliche Rulebooks gesteuert. Innerhalb des SEPA-Raums sind Euro-Inlandsüberweisungen und grenzüberschreitende Euro-Überweisungen regulatorisch gleichgestellt (EU-Verordnung 260/2012).
Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine länderübergreifend einheitliche Kontonummer nach ISO 13616 — in Deutschland 22 Zeichen lang.
SEPA-Echtzeitüberweisung: Euro-Transfers unter 10 Sekunden, 24/7/365, mit Betragsgrenze bis 100.000 € pro Transaktion.
SDD (SEPA Direct Debit) ist das einheitliche Lastschriftverfahren: der Zahlungsempfänger zieht auf Basis eines Mandats Beträge vom Konto des Zahlers ein.
Weigerung eines Unternehmens, eine IBAN aus einem anderen SEPA-Land zu akzeptieren — verboten nach EU-Verordnung 260/2012 Artikel 9.
Alle 30 Begriffe im vollständigen Glossar.